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Hotel Atzinger
Sonnegg 22, A-6166 Fulpmes Stubaital - Tirol
Tel.: +435225/63135
Fax: +435225/63580-134
hotel@atzinger.at

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Familiennest Wandern Österreich

Wandern mit Freunden 2008

27.9. - 5.10.2008

Sonntag 28. September

Schöpfungsweg

Wörter wie Schöpfungsweg, Kloster Maria Waldrast, Altar Tirols, Heiliger Berg usw. deuteten es schon an: Heute soll viel ENERGIE fließen - die uns für die kommenden großen Aufgaben der Woche rüsten soll!


Die "Neuzugänge" bedurften natürlich der ENERGIE am Meisten, da sie ja bei den
vorangegangenen Aufbaulehrgängen fehlten.


 
Ingrid und Didi nützten den einmaligen RAHMEN am
Fuße des heiligen Berges von Tirol, der Serles, um ihre Verbindung ins rechte Licht zu rücken.



 
Michael hingegen bevorzugte die Meditation - fiel dadurch in Tiefschlaf und konnte nur mit einem hochenergetischen Rüttler ins Leben zurückgeholt werden.
 

Abschließend erfolgte noch die Segnung des geistigen Wassers durch den anerkannten Guru Didimo Minihundili (ganz in Rot). Auf diese Weise angereicherte Flüssigkeiten, sollen schon kleine Haushunde in reißenden Wölfe verwandelt haben, sagt man.
Mit soviel ENERGIE versorgt, steht einer "berauschenden" Wanderwoche nichts mehr im Wege. Übrigens, das Wetter war heute wunderbar ...



    Muppet
    show


    Die erste Muppetshow gestalteten die beiden alten Herren noch selbst. Aber aufgrund von Einfallslosigkeit und Altersdekadenz sollte dies zugleich ihre Letzte sein. Die beiden gelobten Besserung für nächstes Jahr und den gemeinsamen Besuch eines Schnellkurses zum Gaukler und Komödianten.



    Wie kann man nur auf die saublöde Idee kommen, sich als Hexen darzustellen ...
    Atzi es wird Zeit.


     
    Die Energie und Kraft des heute gesegneten Geistwassers wurde gleich an einem
    Versuchskaninchen äh, Alex ausprobiert. Die Wirkung war genial: Alex sprang auf und rotierte im Kreis, so wie man es nur aus ihren jungen Kellnerinnenjahren kannte.



    Wenn das geistige Wasser schon Alex so auf die Sprünge half, um wieviel mehr mußte Ruth nach Genuß desselben in Schwingung geraten? Sprichwörtlich in letzter Sekunde entschloß sich Atzi für einen egoistischen Selbstversuch - zum Leidwesen von Ruth - schauen Sie ihr doch in die Augen ...
    Bei Atzi wirkte jedoch auch dieser Schnaps nicht mehr, wahrscheinlich deswegen, weil er als kleines Kind in einen Schnapstopf gefallen ist ...

      Montag 29. September

      Wilde Wasser Weg

      Wasser war das Thema des heutigen Tages: in Form von Seen, Wasserfällen, rauschenden Wildbächen, Schnee und Eis. Wasser befand sich aber auch in gelöster und flüssiger Form zu 60% im Flachmann oder zu über 95% in jedem Bierglas. Und das war viel Wasser an diesem Tag ...



      Unabhängig voneinander entwickelten heute die beiden Wanderführer ähnliche Methoden um ihre Schäfchen auf die Berge zu treiben: Atzi versammelte seine Truppe im Gehege ...


      ... und Walter sperrte gleich alle in den Käfig.


      Für die Überquerung eines rauschenden Gebirgsbaches wurden Haltungsnoten vergeben:
      Lerchi, vom Alter gezeichnet, schlich wehmütig über den Steg und war daher mit der Wertungsnote 3 meilenweit von der Höchstnote 10 entfernt.
      Alex, früher schon durch sein Seminar: "Fortbewegungsarten im Gebirge" aufgefallen,
      versuchte es diesmal mit der "Brust und Bauch raus" Methode, verlor aber das Gleichgewicht und fiel in den Bach - Note: 0.
      Die Schweizer demonstrierten hier einmal mehr ihr Sicherheitsbedürfnis:
      Flügel ausbreiten für den Fall des Falles ... Note: 10+.


      Am Ziel angelangt, genossen alle ein selten schönes Wetter und ein traumhaftes Bergpanorama.

       
      Kaum beim See angelangt, fing es ihn schon an zu kribbeln:
      Kein Schweizer schaffte es jemals 10 Tiroler Bergseen über 2000m ü.d.M. zu "beschwimmen".

      Er will/wird der Erste sein!

      "Ein günstiger Moment, die schauen gerade alle weg ..."
      "Vor den Frauen muß ich mich besonders in Acht nehmen.
      Wenn die meinen Luxuskörper sehen, fallen sie über mich her wie ausgetrocknete Wanderwöchler über eine volle Grappaflasche."
       
        "Aaah, hier ist es wenigstens angenehm kühl. Nach den heißen Tigerentennächten eine richtige Wohltat.

      Wäre der See mit Süßwein gefüllt, würde ich hier weiter schwimmen bis zum Absaufen ..."
      Ein sehr seltener Anblick bot sich uns dann
      auf ca. 2500m Höhe:

      Ein Hamburger im Tirol Design!

       Dieser entpuppte sich dann Gott sei Dank nicht als Wolf im Schafspelz, sondern als Sohn einer Tigerente.
       


      Bedarf es dazu noch Worte?
      Übrigens: Die Brettljause wurde von Walter sehr gelobt.

       
      Ein Bild der Eintracht, der Brüderlichkeit und des Friedens. Es erinnert mich an eine Szene in dem Zeichentrickfilm von Disney "Susi und Strolchi", wo die beiden Hündchen gerade eine Spaghettinudel aufsaugen ...
       
      Aus Eifersucht findet auch Alex schnell eine andere Freundin. Als Zeichen der tiefen Zuneigung, läßt er sie sogar an seinem Weizenbier nippeln.

        Karaoke Abend mit DJ Alex
        Das Wort Karaoke stammt nicht aus dem Lateinischen oder gar asiatischem Sprachgebrauch, wie die Meisten von Euch meinen werden, nein das Wort Karaoke geht auf die folgenschwere Unterhaltung zwischen einem Schweizer und einem Tiroler zurück.
        Walter: "I bin der beschte Wanderführer der Alpen!"
        Karl antwortete daraufhin: "Karl a ok eh."
        Das war die Geburtsstunde des Karaoke.


        Ob es den Tigerenten gefallen hat? Das ist schwer zu sagen: einige jammerten über starke Bauchkrämpfe, andere wiederum bekammen den Mund nicht mehr zu. Fazit: Karaoke findet auch nächstes Jahr wieder statt. Also Alex du weißt Bescheid.

          Dienstag 30. September

          Rinnensee und Rinnenspitze
          Nach mehreren Anläufen sollte es heute gelingen: Der Rinnensee


          Es ist nur gut, dass Christian mit Walters Gruppe wandert.
          Ich hätte sonst kein gutes Gefühl:
          Walter, eine Pfeife und soviel Frauen - ganz alleine ...


          10m unterhalb der Rinnenspitze (3.000m) siegte die Vernunft über den Schnee oder besser gesagt einmal mehr der Schnee über die Wanderwöchler und der Gipfelschnaps wurde schon hier getrunken.
          Erstmals wurde ein Hamburger in dieser Höhe gesehen, sagt man.


          Viele eisige Stellen erforderten die volle Aufmerksamkeit aller, inklusive Rita die hier leider auf keinem Foto zu sehen ist.

          P.S.: Da auch der Rinnensee nicht mit Wein gefüllt war und der Wanderwochengott gerade eine Gewitterwolke geschickt hatte, zog es Thomas lieber vor, mit dem Ausziehen und dem Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde noch ein bisschen zu warten.


          Tiroler Abend mit Luggi

            Mittwoch 1. Oktober

            Ausflug nach Südtirol

            c


            h

            Weinverkostung

            Ziel der Reise war heute das Castell Schwanburg. Bekannt für seine Architektur
            und seine ausgezeichneten Weine.


            Unabhängig von Wind und Wetter erfolgte eine "recht angenehme" Weinverkostung
            im alten Gemäuer.


            Fotografiert wurde zwar viel, das bei mir abgelieferte Fotomaterial war jedoch gekennzeichnet durch geringe Schärfentiefe und noch höhere Unschärfe.

            Mittagessen auf der Pfeffersburg

            Die Wanderung vom Castell zum Ristorante verlief zwar ohne gröbere Zwischenfälle,
            einige markante Schweißausbrüche trotz des "relativ flach verlaufenden" Weges dürfen aber nicht unerwähnt bleiben.

               
               
            Nach der Weinverkostung folgte nun das Seminar:
            "Die hohe Kunst der Vermählung von Speis und Trank."


            Verkrampfungen im Bauch- und Gesichtsmuskelbereich wurden auch heute wieder festgestellt. Besonders schlimm erwischte es die Lerchis.


            Gott sei Dank besitzt das Ristorante Pfeffersburg eine Quarantänestation für solcher Art gelagerte Notfälle. Bitte nicht zu verwechseln mit einer Ausnüchterungszelle im herkömmlichen Sinne.

            Nach dem Mittagessen teilten sich die Tigerenten in zwei Gruppen:

            In die Hardcore Gruppe, die in Meran sofort die nächste Versorgungstation aufsuchte, um ev. Versorgungsengpässe zu vermeiden (obiges Foto war wirklich eines der wenigen Fotos von Meran ...).


            Die andere Gruppe legte hingegen heute einen Wellnesstag ein:
            Unweit vom Ristorante wurde über das Ausmaß und Umfang der bevorstehenden Wanderung diskutiert.


            Leider kam es zu keiner einheitlichen Meinungsbildung und somit auch zu keiner Wanderung.

            Auch Alex wanderte/mußte mal kurz in die Büsche. Dabei lief ihm, wie er sagte, eine Kreuzotter über den Weg - siehe oben. Nur eines weiß ich genau: Eine Kreuzotter ist das "gar nie nicht". Ob es sich daher um eine Weingartenviper, Killerkobra oder Todesboa handelte, kann nur Wilfried aus Amsterdam entgültig klären.


            Die Heimfahrt mit dem Bus verlief "ruhig wie immer".

               
            Die fortschreitende Überalterung unserer Wandergruppe dokumentierte sich heuer erstmals sehr deutlich und dramatisch im Verlust von Kopfhaaren.

            Zu denken muß auch geben, daß solche "haarlose Wüsten" sich auch schon auf den Köpfen von noch relativ jungen Tigerenten auszubreiten beginnen. Dramatisch ebenfalls der Unterschied zwischen Vätern und Söhnen.

            Lerchi-show

            Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dann haben wir ihn jetzt:
            Die Lerchis sind ewig jung geblieben
            oder
            sind "die 2" jemals erwachsen geworden?

              Donnerstag 2. Oktober

              Patscherkofel


              Walter war heute auf der Suche nach der Patscher Alm.
              Wie man sieht, gingen die Meinungen über die richtige Route ziemlich auseinander.
              Walters linker Zeigefinger sagt mehr als 1000 Worte ...
              Er sah sich daher gezwungen, alle zur Verfügung stehenden technischen Hilfsmittel in
              Anspruch zu nehmen:
              Höhenmesser, Kompass, GPS, Alkomat usw.


              Atzi besuchte derweilen mit seiner Truppe schnurgerade und zielgerichtet
              das Meisner Haus.


                und am Abend


                "Die Verführung aus dem Stubai"

                (oder besser: "Ingrid das Universalgenie")




                 
                Die Verführung nahm mit der russischen Tänzerin "Natascha" seinen Lauf.
                 
                Der erotische Siedepunkt wurde erreicht, als die Französin Michelle die Bühne betrat.

                 
                Kaum ein Mann konnte sich (oder seine Hände) zurückhalten.
                 
                Die Stimmung wurde mehr und mehr verruchter (und schon wieder war eine Hand im Spiel).


                Sogar Menschen, die für ihre "ruhige Art" bekannt waren, verfielen in einen tranceähnlichen Zustand. Kennen Sie den Film das "Parfum"? Das Ganze erinnerte mich doch sehr an die Schlußsequenz dieses Filmes, die spielte übrigens auch auf einem Dorfplatz ...

                 
                 
                Wildfremde Menschen lagen sich in den Armen. Das Ende schien nah.

                   
                Und es war nahe: Der Rettungsdienst mußte gerufen werden. Viele litten an überhöhtem Blutdruck und der Pulsschlag war außer Rand und Band.


                Leider kam für manche jede Hilfe zu spät.



                P. S.: Und das ist nicht das Fahrgestell eines Airbus 320 sondern ...


                  Freitag 3. Oktober


                  und die Theorie besagte:


                  Sillschlucht
                  und
                  Sonnenstein





                  Die Praxis sah dann aber ein bisschen anders aus:


                  Und dazu möchte und will ich nichts mehr sagen.
                  ES REICHT!


                     

                  und
                  am Abend ...


                  ... zündeten die Lerchis gleich eine Kerze an.


                  Und weil nun wirklich alles passte: Kerzenlicht und viel, viel Schnee ...
                  ... feierten wir gleich Weihnachten.

                  Die Hamburger haben gesagt: Soviel Schnee sehen wir den ganzen Winter nicht mehr ...

                    Samstag 4. Oktober


                    Abschlusswanderung
                    in die
                    Telfer Wiesen


                    Warum die Truppe heute vollzählig war, wird mir ein ewiges
                    Rätsel bleiben.
                    Ein Grund war sicher die Nicht-Anwesenheit von Ulli B.
                    Ein Anderer vielleicht die Rundumverpflegung?


                    Beim Pick-Nick auf Atzis Dorfplatzl fehlte aber dann doch EINER.

                    Der Feind aller Ehrgeizlinge und Freund vieler kleiner Biere wurde Opfer eines Kommunikationsproblemes zwischen Schweizern und Deutschen:
                      Karlheinz wartete am Dorfplatz von Fulpmes auf Atzis Pick-Nick ...

                       
                    Opfer forderte auch wieder der Alkohol: Ingrid fiel in den Brunnen und Michael bekamm Probleme mit der Hutbekleidung ...

                      Abschlussfoto


                      Das waren alle Wanderfreunde des Jahre 2008.
                      Es war wieder toll und das Wetter wieder so, wie wir es seit Jahren gewohnt sind ...

                      Und nicht zu vergessen die "Sputniks"!
                      Sie passten super zu unserer Tigerentengruppe.
                      Sie hatten nur ein Problem:
                      Die Frauen gingen schneller, liefen länger, dachten esotherischer und tanzten heftiger als ihre Männer (Wenigstens soffen sie nicht mehr als die Männer). Hoffentlich geht das gut.
                      Wir hoffen zumindest bis nächstes Jahr ;-)


                      Auf Wiedersehen - bis zum nächsten Jahr!
                       

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